Das haben wir bisher erreicht

Im Folgenden finden Sie einige ausgewählte Projekte und Aktionen der letzten Jahre. Neben der täglichen Finanzierung des Kanduyi Children's Home war es uns ein Anliegen neue Einnahmequellen zu generieren sowie das Kinderheim wirtschaftlich unabhängig zu gestalten und somit eine Nachhaltigkeit zu schaffen.

 

Seit 2013 werden diese Projekte nicht mehr finanziell unterstützt, da sich Kanduyi Children e.V. gänzlich auf die Schulbildung von bedürftigen Kindern konzentriert und es genügend kenianische Ressourcen zur Instandhaltung des Heimes gibt. Trotzdem beobachten wir den Fortgang der Projekte genau und stehen bei Bedarf zur Seite. Die Projekte laufen seit jeweiliger Fertigstellung erfolgreich unter Eigenregie des Kinderheimes.



Überraschung kurz vor Weihnachten!

Der Bundesligaverein SC Paderborn 07 hat den Kindern des Kanduyi Children`s Home eine umfangreiche Ausstattung von Fußballequipment gespendet. Unter anderem wurden am 18. November 2014 Bälle, Kleidung und Schuhe an die Kinder des Kinderheims überreicht. Das hat für viele strahlende Gesichter gesorgt.

Der Kanduyi Children e.V. sagt im Namen der Kinder vielen Dank für die großzügige Unterstützung!

Bitte beachten Sie zum Thema Sachmittelspenden unseren Hinweis in den FAQ.


Landwirtschaft, Gewächshäuser, Lager

Kanduyi Children.org – Nachhaltige Unterstützung für Kinder in Kenia

Da das Kinderheim über ein sehr großes Grundstück und fruchtbaren Boden verfügt, wurde durch Spenden ermöglicht, einen Agrarwissenschaftler, sowie zwei Landarbeiter einzustellen, die sich um eine effektive und nachhaltige Bepflanzung kümmern. Hierdurch kann ein großer Teil der Ausgaben für Lebensmittel eingespart werden. Die produzierten Überschüsse werden auf dem Markt von Bungoma verkauft und können so noch zusätzliche Einnahmen schaffen. Größtenteils werden Mais, Gemüse, Bohnen und Bananen angebaut. Zusätzlich werden Futterpflanzen und Heu für die Versorgung der Hühner und Kühe des Kinderheims angebaut.

Durch eine zusätzliche Erweiterung um zwei Gewächshäuser konnten die Erträge weiter gesteigert werden. Ein neues Maislager ermöglicht es zudem die Ernte zu lagern und schützt somit das Kinderheim vor den rasant schwankenden Lebensmittelpreisen.

Die Mitarbeiter wurden durch die Übernahme von CWSK übernommen. (Stand: 01.01.2013)

 

UPDATE: 2015

Unter der Regie des Farmleiters werden in den Gewächshäusern des Heimes Tomaten und andere Nutzpflanzen angebaut. Diese werden vorrangig dazu genutzt, den Speiseplan der Heimkinder abwechslungsreicher und nahrhafter zu gestalten, um sie auch auf diesem Wege in einer gesunden Entwicklung zu fördern.

 



Ndovu Medical Clinic

Viele Heimkinder kommen mit Mangelerscheinungen, stark unterernährt oder mit körperlichen Verletzungen ins Kinderheim. Oftmals sind auch Behinderungen oder chronische Krankheiten Gründe für das Aussetzen von Kindern und somit weit verbreitet unter den Heimkindern.

Um eine kontinuierliche, effiziente und vorsorgende Gesundheitsversorgung der Kinder gewährleisten zu können wurde eine medizinische Klinik auf dem Heimgelände errichtet. Durch die Behandlung von der Bevölkerung um das Kinderheim, soll nicht nur diese davon profitieren, sondern sich das Projekt, auf längere Sicht gesehen, selbst finanzieren.

Seit Mai 2011 läuft das Projekt. Dazu wurde eine Krankenschwester, eine Ärztin und ein Labortechniker angestellt, sowie eine Putzfrau, ein Wachmann und ein Rezeptionist.

Durch mehrmals wöchentliche Besuche der Ärztin im Heim konnten bereits frühzeitig Krankheiten entdeckt und behandelt werden.

Die Klinik wurde im September 2012 von CWSK mitsamt allen Mitarbeitern übernommen und weitet ihr Versorgungsgebiet in bedürftigere Teile der Region aus.

 

UPDATE: 2015

Die mittlerweile unter dem Namen „Child Welfare Society of Kenya Medical Centre“ laufende medizinische Station auf dem Gelände des Heimes beschäftigt zur Zeit einen Arzt, zwei Krankenschwestern, eine Laborantin und eine Rezeptionistin, die sich sowohl um das Wohl der Kinder des Heimes, als auch das der umliegenden Bevölkerung kümmern.

 

So sucht der Arzt neben den normalen Öffnungszeiten mehrmals wöchentlich die Kinder auf, es werden kostenlose Impfkampagnen und Aufklärungsprogramme, wie zum Beispiel zu den Themen HIV und Familienplanung, geboten und Krankheitsbilder im Rahmen der personellen und materiellen Ressourcen vor Ort behandelt.


Hühner

Zwei Hühnerställe sollen das Heim selbstständig mit Eiern und Fleisch versorgen, sowie durch die Einnahmen des verkauften Überschusses eine Einnahmequelle generiert werden kann.

Die Hühnerställe wurden mehrmals der artgerechten Haltung angepasst. Nach einigen Komplikationen mit der Brut kommt es seit mehreren Monaten zu einer Zunahme der Küken/Hühner. (Stand: 01.01.2013)

 

UPDATE: 2015

Die ursprünglich für eine Hasenzucht geplanten Ställe des Heimes werden nun ebenfalls für die Hühnerzucht des Heimes genutzt, in der vermehrt Legehennen aufgezogen werden, um die Nahrung der Kinder anzureichern. Ein weiterer Farmarbeiter ist mit der Versorgung der Kühe des Heimes betraut.