Es ist ein Moment, den man nicht vergisst.
Philip steht vor 216 Jugendlichen und erzählt seine Geschichte. Vom Kind, das auf den Straßen Nairobis aufgewachsen ist. Vom Jungen im Waisenhaus, der irgendwann eine Chance bekam und sie
ergriffen hat. Vom Mann, der heute als Lehrer in Hamburg arbeitet und diesen Verein gegründet hat, weil er weiß, was Bildung bedeutet, wenn man nichts anderes hat.
Die Jugendlichen hören zu. Gebannt, still, aufmerksam. Dann kommen die Fragen, neugierig, direkt und hoffnungsvoll. Und man spürt, was in diesem Raum passiert: Sie sehen sich selbst in ihm. Ihre eigenen schwierigen Startbedingungen. Und die Möglichkeit, dass es trotzdem geht.
Die BHF Family
Anfang März sind Lina und Philip erneut nach Bungoma gereist für zwei intensive, bewegende Wochen mit den Schüler:innen, den Eltern und dem kenianischen Team.
Das Herzstück der Reise war das große Get-Together. 216 Menschen, ein MC, der das Programm seit Jahren begleitet und die Stimmung wie kein anderer zum Leben erweckt, Gesang, Tanz, Lachen. Unser Team schaute glücklich und stolz zu. Und dann stand Elisabeth auf dem Podium.
Elisabeth ist eine ehemalige Schülerin des Programms, heute Studentin und aktiv in der Alumni-Gruppe. Sie sprach über Identität, mit Witz, Wärme und einer Klarheit, die den ganzen Raum in den Bann zog. Neben ihr saßen weitere Alumni, die Themen wie Peer Pressure und Beziehungen diskutierten. Nicht als Gäste. Als Gestalter:innen.
Eine Gemeinschaft, die trägt - weit über das Programm hinaus.
Das ist die BHF Family. Nicht nur ein Name, den alle verwenden, sondern etwas Gelebtes. Alumni, die das Get-Together in diesem Jahr selbst organisiert haben, eigenständig und mit Herzblut. Die zurückkommen und die Jüngeren begleiten, motivieren, inspirieren. Die sich gegenseitig beim Studium helfen, bei der Jobsuche, beim Weitermachen. Auf den Bildern sieht man, was das bedeutet: ehemalige Schüler:innen, die heute selbst Verantwortung übernehmen.
Doch die Reise bestand nicht nur aus dem großen Treffen
Schulbesuche gaben uns die Möglichkeit, direkt mit Schüler:innen, Lehrkräften und Schulleitungen zu sprechen. Gespräche, die uns helfen, das Programm weiterzuentwickeln. Ein Eltern-Meeting überraschte uns mit seiner Energie: Es wurde gesungen, getanzt, gebetet und ernsthaft über Verantwortung gesprochen. Und ein Teamtag im Mount Elgon Nationalpark hat uns daran erinnert, was für ein außergewöhnliches Team wir gemeinsam sind.
Danke - auch Ihnen!
Dass Alumni heute selbst Veranstaltungen organisieren und jüngere Schüler:innen begleiten, ist nur möglich, weil Menschen wie Sie diesen Weg mittragen. Jede Unterstützung ermöglicht nicht nur einen Schulbesuch. Sie ermöglicht Zugehörigkeit, Vorbilder, Zukunft.
Wir sind dankbar, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gehen.
Asante sana – Vielen Dank von Herzen.
Ihr Kanduyi Children Team 🇰🇪





































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